DE EN IT RU
Baden bei Wien

Ausgabe 02/16

Die Stadtzeitung

Magazin 02/16
Magazin 02/16

Sehr geehrte Badenerin, sehr geehrter Badener!

Um eine Stadt sicher durch herausfordernde Zeiten zu lenken und gleichzeitig auf Zukunfts- kurs zu halten, sind gezielte Investitionen in die Infrastruktur sowie ein sorgsamer Umgang mit den vorhandenen Ressourcen verlässliche Wegbe- gleiter.
Maßnahmen, die unsere Kinder und Jugendlichen fördern, wie die Generalsanierung der Volksschule Radetzkystraße, die Errichtung einer neuen Ska- teranlage und eines Kunstrasen-Fußballfeldes sind bewusst gesetzte Investitionen, die unsere Lebens- qualität, auf die wir zu Recht stolz sind, auch in Zukunft absichern.
Auch jene 6 Millionen Euro, die wir im Zuge des 4-Jahres-Etappenplanes zur Sicherstellung unserer erstklassigen Trinkwasserqualität bzw. die ökologische Entsorgung der städtischen Abwäs- ser aufgewendet haben, gehören zu den bewusst gesetzten Zukunftsinvestitionen. Laufende Stra- ßen- und Gehsteigsanierungen und eine weitere Verbesserung unserer öffentlichen Beleuchtung im gesamten Stadtgebiet, aber auch Investitionen in unser Stadttheater, das Strandbad, die Gemeinde- wohnungen oder unsere Feuerwehren tragen dazu bei, unser Potenzial als Wohlfühlstadt langfristig sicherzustellen.
Da in einer Stadt mit hoher Lebensqualität auch ein möglichst reibungsloser Verkehrsfluss uner- lässlich ist, werden wir auch eine umfassende Ver- kehrserhebung in Auftrag geben. Diese analysiert die Verkehrsströme von Autolenkern, Radfahr- ern, Fußgängern sowie Benützern öffentlicher Verkehrsmittel und wird uns als Basis für die Erstellung eines neuen Verkehrskonzeptes dienen – eine weitere wichtige Etappe für eine positive Zukunftsausrichtung unserer Stadt.

Herzlichst,

Ihr Bürgermeister Kurt Staska

 

Liebe BadenerIn!

Viele von uns Frauen haben das Gefühl, dass Frauen und Männer bereits gleich- berechtigt sind. Doch viele Frauen wollen es einfach nicht wahrhaben, dass sie für die gleiche Arbeit we- niger Lohn als ihr Kollege erhalten. Nur wenigen ist
bewusst, dass Frauen erst seit kurzer Zeit besser vor Gewalt geschützt werden. Umso betroffener macht es, dass es bei der jungen Generation schon fast als Schimpfwort gilt, wenn man als Feministin bezeich- net wird. Dabei fordert der moderne Feminismus nicht nur eine Gleichstellung von Frau und Mann, sondern auch die Überwindung der Männerherr- schaft und der traditionellen Rollenverteilung. Die Anerkennung der Gleichbehandlung der Geschlech- ter und des Rechts auf gleiche Teilnahme in allen Bereichen des Lebens ist ein grundlegendes Men- schenrecht und daher in Österreich in der Bundes- verfassung verankert.
Doch erst eine objektive Gleichstellung wird es uns Frauen ermöglichen, Beruf und Familie so miteinan- der zu vereinbaren, dass uns auch ein Privatleben möglich ist.
In Baden hat sich eine Gruppe von Frauen mit der heutigen Obfrau Sonja Kainzbauer unter anderem für Gewaltschutz eingesetzt. Der Verein „Undine“ bietet Frauen menschliche, effiziente Hilfe und Rat an, außerdem hat die Stadtgemeinde Baden mit dem „Haus der Frauen“ ein wichtiges Zeichen gesetzt. Der Verein „Frauenzimmer“ unter Beate Jorda setzt sich ebenfalls für die Stärkung der Frauen sowie die Schaffung eines Frauenmuseums ein.
Trotz des beispielhaften Engagements vieler Frauen liegt noch immer viel Arbeit vor uns, um das Men- schenrecht der Gleichberechtigung auf allen Ebenen Realität werden zu lassen. Dies kann uns nur dann gelingen, wenn wir Frauen uns nicht davor scheuen, der Realität ins Auge zu sehen, wir zusammenzuhal- ten und gemeinsam einen aktiven, selbstbewussten Weg gehen.

Ihre Vizebürgermeisterin Dr. Helga Krismer

baden.at - Magazin downloaden

Ausgabe 02/16(PDF / 2,5 MB)

 

baden.at - Magazin

Informationen der Stadtgemeinde Baden. baden.at - Magazin

Aktuelle Ausgabe



zum Archiv

Veranstaltungen

Datum



Suchbegriff (optional)
Suchbergriff (optional)

Videos aus Baden

zu den Videos aus Bden
zu den Videos

Schriftgröße:

Kleiner - 100% - Größer