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Baden bei Wien

Ausgabe 05/17

Die Stadtzeitung

Magazin 05/17
Magazin 05/17

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger!


Elf bedeutende europäische Kurstädte  werden unter dem Titel „Great Spas of  Europe“ als UNESCO-Weltkulturerbe  nominiert. Baden ist eine dieser historisch  bedeutenden Kurstädte. Das ist auch eine  Bestätigung der Bemühungen in Baden,  unser wertvolles baukulturelles Erbe zu  erhalten. Die für uns selbstverständliche  Infrastruktur, wie Badeanlagen, Hotels,  Theater, Villen, Parkanlagen und Casinos  sind äußerliche Gemeinsamkeiten dieser  Städte. Die „Great Spas of Europe“ sind  auch durch eine gemeinsame Geschichte  und das unverwechselbare Kurstadtflair,  ihrer entschleunigten Atmosphäre in  mondäner Weltläufigkeit, miteinander  verbunden. Parallelen gibt es auch durch  den wiederholten Aufenthalt großer  Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft  und Kunst. Dieses besondere Substrat, die  einzigartige Verdichtung an Personen, und  Ideen haben zur Entwicklung der heutigen  pluralistischen, zivilgesellschaftlichen  europäischen Gesellschaft wesentlich  beigetragen. Das 20. Jahrhundert stellte  durch die beiden Weltkriege eine Zäsur in  der Entwicklung der Kurstädte dar.  Die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe  ist eine große Chance das in  Baden reichlich vorhandene kulturelle  Erbe auch an nachfolgende Generationen  weiterzugeben.  Die Herausforderung besteht darin,  diese Chance zu ergreifen und so  zu nutzen, dass die einzigartige hohe  Lebensqualität erhalten bleibt und eine  zeitgemäße moderne Weiterentwicklung  möglich ist. Damit Baden eine lebendige  und lebenswerte Stadt bleibt.

Herzlichst,

Ihr Bürgermeister Dipl.-Ing. Stefan Szirucsek


Liebe Badenerin, lieber Badener!

Für Sie ist Ihre Stadt Baden einzigartig?  Sie finden Baden authentisch? Genau  deshalb und vor allem wegen unseres  baukulturellen Erbes wurden wir im  Namen der Republik als Weltkulturerbe  vorgeschlagen. Die Auszeichnung im  Reigen ähnlicher Kur-Städte in Europa  könnte uns eine enorme touristische  Chance bieten. Ob und wie wir das  nützen, liegt an uns. Mir ist es wichtig,  dass eine Stadt mit dem Prädikat unter  keine Glasglocke gestellt wird. Baden ist  und muss eine lebendige Stadt bleiben,  die sich zeitgenössisch präsentiert: Sei es  die Möblierung in der Stadt oder Plakate  als Zeichen lebendiger Demokratie und  Zivilgesellschaft. UNESCO Stätten wie  Hallstatt stöhnen bereits unter den  TouristInnen. Ich würde meinen: Das Problem  wollen wir erst einmal haben, dann  sehen wir weiter! Umso wichtiger ist die  Qualitätsoffensive in der Hotellerie. Ich  bin mir sicher, gemeinsam ist vieles möglich  für Baden.

Ihre Vizebürgermeisterin Dr. Helga Krismer

 

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