DE EN IT RU
Baden bei Wien

Bausperren der Stadtgemeinde Baden

Eine Bausperre wird durch die Stadtgemeinde Baden über Teilgebiete verhängt, in denen eine Überarbeitung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans vorgesehen ist. Die Bausperre soll verhindern, dass Bauvorhaben umgesetzt werden, welche die weitere Entwicklung dieses Stadtgebietes behindern würden. Bausperre bedeutet jedoch nicht Bauverbot, den Zielvorstellungen entsprechende Bauvorhaben können auch während der Bausperre bewilligt werden.


Derzeit gelten folgende Bausperren:

 

Gemeinderatssitzung am 04.07.2016:

Bausperre Schloßgasse 40-42 / Kornhäuselstraße 2-6 sowie Karlsgasse 1-5

 

Gemeinderatssitzung am 19.05.2015 und am 28.03.2017 (Verlängerung der Bausperre):

Bausperre Annagasse

 


Gemeinderatssitzung am 23.06.2015 und am 28.03.2017 (Verlängerung der Bausperre Wiener Straße 68a):

Bausperre Helenenstraße und Wiener Straße

 

Gemeinderatssitzung am 29.09.2015:

Badens Grünräume und Wohnqualität zu erhalten bedeutet Lebensqualität zu steigern!

Gemeinderat überarbeitet Bebauungsplan

Badens Grünräume und damit die hohe Wohnqualität in der Stadt zu erhalten, ist ein zentrales Anliegen der Badenerinnen und Badener und damit ein Auftrag für Badens Stadtpolitik. „Besonders sensibel reagieren unsere Bürgerinnen und Bürger auf Bauvorhaben im Stadtgebiet mit Grünflächen“, ortet Baustadtrat Rudolf Gehrer daher raschen Handlungsbedarf. Ziel ist, Badens Gartenstadtcharakter nachhaltig zu sichern. „Daher gilt es, den bestehenden Bebauungsplan (vor allem hintere Baufluchtlinien, Freiflächen und Bebauungsdichten) in dieser Hinsicht zu evaluieren und gegebenenfalls zu adaptieren“, ist Gehrer überzeugt. Im ersten Schritt wurde nun für das gesamte Stadtgebiet eine sogenannte „Bausperre“ verhängt. Parallel sollen in einem groß angelegten Bürgerbeteiligungsprozess die dementsprechenden, neuen Bebauungsvorschriften auf breiter Basis erarbeitet werden. 

Zur Begriffsdefinition: „Das Wort ‚Bausperre‘ bedeutet keinesfalls, dass Bauvorhaben generell untersagt sind, sondern dient vielmehr als Kontrollinstrument in welcher Art und Weise gebaut werden kann“, stellt Gehrer klar. Konkret bedeutet dies, dass gerade die für Baden so typischen Gärten und Grünräume erhalten bleiben sollen und zwar auch dann, wenn sie als Bauland ausgewiesen sind. Dazu Gehrer:  „Badens hohe Lebensqualität fußt nicht zuletzt auf seinen weitläufigen Grünflächen. Diese gilt es auch für unsere Kinder und Kindeskinder zu erhalten“.

Die Stadt setzte bereits bisher mit der Schaffung von „Freihaltezonen“ eindeutig auf die Erhaltung der für Baden charakteristischen Grünräume. Der starke Druck vieler Neubauvorhaben machte aber deutlich, dass die bisher gesetzten Maßnahmen zum Schutz der entsprechenden Grünflächen nicht ausreichen. Mit dem Instrument der Bausperre kann nun jedes beabsichtigte Bauvorhaben in Hinblick auf die damit verbundenen Auswirkungen auf den jeweils betroffenen Stadtteil beurteilt werden. „Sehr wichtig ist mir dabei allerdings eine breit angelegte Bürgerbeteiligung, schließlich sollen die Badenerinnen und Badener selbst entscheiden können, wie sie ihr unmittelbares Umfeld gestalten möchten.“

Verordnung Bausperre


 

Veranstaltungen

Datum



Suchbegriff (optional)
Suchbergriff (optional)

Videos aus Baden

zu den Videos aus Bden
zu den Videos

Schriftgröße:

Kleiner - 100% - Größer