| Bezeichnung: | Adressdaten: |
|---|---|
| Anschrift: |
Josefsplatz 5 Badener Kulturbetriebsgesmbh |
| Tel.: | +43 2252 209196/ 11 |
| Fax.: | +43 2252 209 196/14 |
| E-Mail: | office@arnulf-rainer-museum.at |
| Website: | http://www.arnulf-rainer-museum.at |
| Kontaktperson: |

Regelmäßige Führungen jeden Sa, So und Ftg um 15 Uhr, Mi um 18 Uhr.
Familienführung jeden ersten So um 15 Uhr.
Das offene Kunstatelier jeden letzten Sa von 14 bis 17 Uhr.
Täglich außer Dienstag von 10:00 - 18:00 Uhr, Mittwoch von 10:00 - 20:00 Uhr. Das Museum ist am 24.12. und 31.12.2010, sowie am 1.1.2011 geschlossen. Während der übrigen Weihnachtsfeiertage gelten unsere regulären Öffnungszeiten.

Im 14. Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich erwähnt, wurde das Frauenbad nach dem großen Brand 1812 bereits 1821 wieder hergestellt. Umbauten der Jahre 1876 - 1878 prägten das Erscheinungsbild des Bades bis in die Mitte der 1970er Jahre. Seit 1977 wird das Frauenbad am Josefsplatz als überregionales Ausstellungszentrum genutzt; bereits in diesem Jahr wurde eine große Arnulf Rainer - Retrospektive gezeigt.
Im September 2009 wurde das Ausstellungshaus umgestaltet und dem in Baden geborenen international anerkannten Künstler Arnulf Rainer als Museum gewidmet. Anliegen des Arnulf Rainer Museums ist es, in singulärer, kontinuierlicher und prägnanter Weise einem breiten Publikum spannende Einblicke in das umfangreiche Oeuvre Rainers zu vermitteln.
20. November 2010 – 31. Mai 2011 VISAGES bezeugt die lange und beeindruckende Auseinandersetzung des Künstlers mit dem eigenen Gesicht, sein großes Interesse an Gesichtszügen auf Totenmasken und letztlich das bildnerische Aufgreifen von Gesichtern aus der Kunstgeschichte von der Antike bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Die umfassende Schau zeichnet anhand von etwa 80 Exponaten nach, in welch unterschiedlicher Form und Technik Arnulf Rainer das Thema seit den 1950er Jahren bis zu seinen jüngsten Arbeiten immer wieder aufgreift. Der Künstler stellt sich damit der Aufgabe und Herausforderung, die Figur in der Kunst nach ihrer Dekonstruktion im Laufe des 20. Jahrhunderts wiederherzustellen. Er bedient sich seines Gesichtes wie einer Tabula Rasa, gleich einem Fundament, das ihm erlaubt, eine Kunst zu entwickeln, die einerseits frei von jeglichen Konventionen ist und die andererseits die verloren gegangene Verbindung zwischen Kunst und Leben wiederherzustellen vermag. Die Ausstellung, kuratiert vom renommierten französischen Kunstexperten und Museumsdirektor Jean-Michel Foray, zeigt sich in den Anfangsarbeiten als sehr radikal und wird dann in den jüngsten Werken zunehmend ruhiger, so als ob der Künstler uns am Ende einer Reise davon überzeugen will, dass die Malerei als visuelle Form des geistigen Bewusstseins nach wie vor gültig bleibt. Alle gezeigten Werke stammen aus dem Privatbesitz des Künstlers, einige davon sind das erste Mal der Öffentlichkeit zugänglich. Alle meine Fotoüberarbeitungen sind Selbstdarstellungen, Reproduktionen des mir noch nicht bekannten Ichs. Arnulf Rainer, 1974